Fuchsien bieten eine fast unüberschaubare Sortenvielfalt. Diese reich blühenden Sträucher gehören zu der Familie der Nachtkerzengewächse. Die Wuchshöhe der
Fuchsien variiert je nach Sorte zwischen 20 cm und beachtlichen 5 m. Typisch für die sehr grazil wirkenden Blüten der Fuchsie ist der auffällige Blütenkelch, der weit aus dem
Fruchtknoten herausragt. Am bekanntesten ist die Sorte von Fuchsie, die ein weißes Blüteninnere aufweist, welches von Blütenblättern in einem kräftigen rot umgeben ist. Je
nach Sorte sind die Blüten der Fuchsie zwischen 0,5 cm -10 cm groß.
Die meisten Fuchsiensorten mögen keine direkte Sonne, sondern bevorzugen ein halbschattiges Plätzchen. Allerdings gibt es aber auch einige Sorten, die den Schatten oder die
volle Sonne lieben. Was alle Fuchsien lieben, ist feuchtwarme Luft und viel Wasser. Einen etwaigen Wassermangel bei Fuchsien erkennt man daran, dass die Pflanze ihre Blütenblätter abwirft.
Bei den Temperaturen sind Fuchsien genügsam, sie mögen es nur mäßig warm, dass erklärt auch warum sie gerade im Frühjahr und Herbst sehr üppig blühen. Düngen sollte man die Fuchsien
etwa alle zwei Wochen mit einem stickstoffhaltigen Dünger. Auch das Überwintern gestaltet sich recht einfach, die Fuchsie benötigt lediglich einen kühlen Raum (etwa 5-10 Grad), der nicht unbedingt
hell sein muss. Einen Winterschutz für Pflanzen kann auch verwendet werden.
Nur wenige Fuchsienarten sind winterhart, doch selbst bei winterharten Sorten erfrieren alle oberirdischen Teile der Pflanze. Sorgen Sie bei der Bewässerung für den
richtigen Wasserschlauch.
Fuchsien gehören zu den Pflanzen die, je älter sie werden immer schöner werden. Dabei sind diese Vielblüher recht unproblematisch in der Pflege und mit einem entsprechenden Rückschnitt, verholzen ihre Stämme mit den Jahren immer mehr. Für Fuchsien, die schon Jahrzehnte alt sind, zahlen Liebhaber auf einschlägigen Pflanzenbörsen einen beachtlichen Preis. Doch junge Fuchsienpflanzen bekommt man in fast jedem Baumarkt oder Gartencenter für kleines Geld.
Bei der Wahl des Standortes sind Fuchsien genügsam. Ihnen genügt ein halbschattiges Plätzchen, wo es nicht allzu windig ist, denn sonst brechen leicht die feinen Zweige ab. Wichtig ist die Pflanze nicht austrocknen zu lassen. Am besten immer dann gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Wie auch andere Topf- und Kübelpflanzen mögen Fuchsien keine Staunässe, deshalb bitte darauf achten, dass im Topf bzw. Untersetzer kein Wasser steht. Auch der Rückschnitt ist bei Fuchsien völlig problemlos. Sie werden einfach wie alle anderen Halbsträucher oder Sommerblüher geschnitten, dazu schneidet man regelmäßig im Frühjahr (Februar/März) die Pflanze auf etwa die Hälfte zurück. Allerdings je mehr eine Fuchsie verholzt ist, umso weniger schneidet man sie zurück. Vermehren kann man Fuchsien einfach, indem man Stecklinge ins Wasser oder in normale Blumenerde steckt. Am besten gleich in Büscheln, dann hat man recht bald üppige Pflänzchen.
Beim Überwintern ist wichtig, dass die Fuchsie frostfrei steht und sie auch während ihrer Ruhephase nicht komplett austrocknet. Daher immer mal gießen, aber nicht düngen. Bei den Fuchsien gilt: So spät wie möglich einräumen, aber früh ausräumen. Jedoch sollte sie vor Frost geschützt werden. Hat man sie aber dennoch mal im Herbst vergessen und sie ist in einer frostigen Nacht erfroren, dann ist das nicht so tragisch. Einfach normal überwintern, denn in der Regel treiben die Pflanzen im Frühjahr ganz normal wieder aus.
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